Wirtschaft




" ... Unter uns:
Können Sie mir erklären, warum der Staat, also wir, den pleitegegangenen Privatbanken Steuergelder geben muss und warum gleichzeitig die Löhne gesenkt, Stellen gekürzt, die Steuern erhöht und immer mehr Unternehmen geschlossen werden müssen. ... Diese Bilder stammen aus den 30iger Jahren – acht Jahrzehnte ist das her – und heute: genau das gleiche. Die gleiche Not, die gleichen Bedürfnisse, die gleichen Dringlichkeiten. ... "


  Zitat aus dem Film: Banken Banker Bankster | 2012


Wir müssen uns verändern! Anstelle der gelernten Globalisierungsstrategie und den Spekulationen der Banken auf Kosten von Mensch und Umwelt muss eine neue nachhaltige Wirtschaftsordnung treten.

Was auf dem Foto aussieht, wie eine alltägliche Szene am Wilhelmshavener Südstrand ist schon ein Teil einer umweltfreundlichen Methode sich zukünftig fortzubewegen, z. B. mit einem Elektrorad (E-Bike) - mit Öko-Strom völlig Emissionsfrei!

Die Welt verstehen heisst die Wirtschaft verstehen

Wer Wirtschaft verstehen will muss Zusammenhänge knüpfen können. Nicht nur wir, gerade Kommunalpolitiker müssen die Welt verstehen, bzw. "hierher holen". Es reicht nicht mehr dem Spruch zu folgen "es wird schon alles gut gehen". Die politischen Instanzen dürfen nicht mit altem Gedankengut so weiter wirtschaften, wie es z. Zt. geschieht.


Bild: GRUPPO|635 - hufenbach

Postwachstumsökonomie

Das Konzept der Postwachstumsökonomie orientiert sich an einer Suffizienzstrategie und dem partiellen Rückbau industrieller, insbesondere global arbeitsteiliger Wertschöpfungsprozesse zugunsten einer Stärkung lokaler und regionaler Selbstversorgungsmuster. Enthalten sind zudem Ansätze der Geld- und Bodenreform.


Bild: GRUPPO|635 - hufenbach

Die Konsumwirtschaft

Wir wirtschaften auf Halde und erzeugen künstliche Bedürfnisse, die auch viel Müll produzieren. PolitikerInnen "singen" immer noch das hohe Lied vom unendlichen Wachstum, schwören die Menschen auf Arbeitsplätze ein und sagen uns trotz sich wandelnder Realität, wie gut es uns doch geht.
Soziale Standards werden mit Füssen getreten, nur damit Waren noch billiger zu haben sind.
Hier zeigt sich, das rückwärts gewandtes Gedankengut immer noch die Oberhand hat, mit dem Ziel nach reinem Gewinnstreben. Wird dieser Prozess nicht gestoppt, kommt es zwangsläufig zum Kollapps dieses Systems.
Die Konsumwirtschaft, so wie wir sie heute kennen, ist ein Auslaufmodell.

Dezentralisierung

Die Wirtschaft und unser reines Konsumverhalten müssen sich verändern. Nicht die reine Globalisierung und deren kritiklose Befürwortung müssen das Ziel sein, sondern Ressourcenschonung und regionale Wertschöpfung. Dazu gehört z. B. sich auch einmal zu fragen, ob wir Gemüse einer Sorte zu jeder Zeit verfügbar machen müssen, oder ob es nicht reicht, saisonal und regional darauf zurückzugreifen! Wir müssen wieder lernen mit der Natur zu leben.

"Cradle to Cradle"

Die Wirtschaft muss sich fragen, wie lange sie die reine Konsumwirtschaft noch aufrecht erhalten kann, um dann wertvole Rohstoffe auf Mülldeponien zu "verklappen". Das Konzept von Michael Braungart und William McDonough beruht darauf, Müll gar nicht erst zu erzeugen. Während man sich in Deutschland noch mit ein effektiveres Recycling bemüht, sind andere Länder schon weiter:
Zitat: " ... Heute wird das Cradle-to-Cradle-Konzept weltweit angewandt. Einige Beispiele sind: Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger formulierte Cradle to Cradle als eines seiner politischen Ziele: „to move California to a Cradle to Cradle Economy by 2050.” In Europa wurde ein Cradle-to-Cradle-Netzwerk eingerichtet, welches zum Austausch von Ideen und Lösungen dienen soll. In China wurden im Rahmen der Kreislaufwirtschaftsinitiative (2004) und dem Kreislaufwirtschaftsgesetz wesentliche Teile aus dem Cradle to Cradle Design übernommen. ... " (Quelle: Wikipedia)

Bild: GRUPPO|635 - hufenbach

Nachhaltigkeit

Die Wirtschaft der Zukunft muss eine intelligente und nachhaltige Ausrichtung haben. Wir müssen diesen Prozess zunächst anstoßen und aktiv weiterverfolgen. Die Wirtschaft muss breit augefächert werden und nicht, wie z. B. in Wilhelmshaven, weitestgehend hafenaffin! Krisen müssen ernst genommen werden und der Lernprozess darf nicht sein, so weiterzumachen, wie bisher, denn dadurch werden Wirtschaftseonbrüche geradezu heraufbeschworen.

Die 4. Revolution

Was wir benötigen, ist eine neue Form wirtschaftlichen Denkens. Nachhaltigkeit ist längst keine Utopie mehr, denn die technischen Standards sind vorhanden oder werden stetig weiterentwickelt, nur die Poltik und die Lobbyverbände stellen sich "quer", und "buchstabieren" Wandel in erster Linie mit den Wörtern "Geld, Subvention und Gewinn für die Aktionäre". Dieses Denken verhindert Innovationen und damit auch den Fortschritt.
Auch die Banken und der exzessive Spekulationshandel müssen zugunsten einer Realwirtschaft unterbunden werden.
Insgesamt brauchen wir eine industrielle Revolution, die sich, ähnlich wie der Klimawandel, nur noch verzögern lässt. Ohne diese grundlegenden Veränderungen wird der Mensch höchstwahrscheinlich nicht überleben können.


Links:
www.postwachstumsoekonomie.org
Postwachstumsökonomie | Grundzüge

Videos:
Befreiung vom Überfluss | Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie
Die 4. Revolution

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