Grüne Stadt am Meer, nur ein Lippenbekenntnis?



Wer braucht schon Naturschutz und Umweltgesetze, wenn man alles roden kann!

27-01-2021 - | Nicht nur weil das "U" in BASU für Umwelt steht, ist unsere Wählergemeinschaft entsetzt über die Rodungen innerhalb des Stadtgebietes.

Der Banter See Park ist der augenscheinlichste Aufreger aus einer Liste von Rodungen, vom ehemaligen Campingplatz in Voslapp, Brommy-Grün und Flächen am Banter See.

Überall das gleiche Bild. Kahlschlag bis auf den Boden!

Die an der Aktion beteiligten Behörden und Ämter haben alle die Begriffe wie Natur- und Umweltschutz in ihrem Namen und folglich auch in ihrem Programm.
"Allerdings mangelt es an der entsprechenden Empathie gegenüber dem "Schützling". Man schaut in den Kalender und stellt fest, dass man bis zu dem Beginn der amtlich verordneten Brut- und Setzzeit Schnitt- und Rodungsarbeiten durchführen darf", so Ratsfrau Helga Weinstock.
Die BASU ist auch der Meinung, dass ein nur aus Brombeeren bestehendes Gelände nicht die Lösung ist. In einem hierfür einberufenen Zoom Meeting waren wir uns aber auch einig, dass Brombeeren nicht plötzlich da sind, sondern über Jahre wuchern, lässt man sie in Ruhe.

Myriam Bartels erläuterte, dass vernachlässigte Gelände sich eigenständig entwickeln, nur nicht ordnungsgemäß! Aber sie werden zu Biotopen für Flora und Fauna, die, wenn sie im Winter schlafen, nicht weg sind. Die Flora ist Heim und Nahrungsgrundlage für viele Kleintiere, in den Hecken, im und auf dem Boden, in Senken und Blätterhaufen.

In einem städtischen Kommentar heißt es lapidar:

"Es hätte wohl ein paar Abstimmungsschwierigkeiten gegeben. Aber das wird im Frühjahr schon wieder wachsen."

Das, so findet die BASU, ist zynisch gegenüber den Bewohnern des Stadtteiles Natur, deren ohnehin schon schwieriger Kampf zu überwintern, nun schon fast aussichtslos geworden ist, wenn sie bei der Rodung nicht bereits vernichtet wurden.
Versucht man einen Zusammenhang zu einer geplanten Stadthalle zu schaffen, so trifft einen des Oberbürgermeisters Zorn und es fallen Worte wie Polemik. Auch wenn dieser Zusammenhang von der BASU nicht geäußert wurde, sind wir doch der Meinung, dass ein schlichtes "Nein" gereicht hätte.

Die Rodungskampagne als Naturpflege zu bezeichnen, die bedauerlicher Weise etwas aus dem Ruder gelaufen ist, dafür haben wir innerhalb der BASU sehr deutliche Worte gefunden.
"Alle 14 Tage laden wir Gäste zu unserem Zoom Meeting ein. Wer möchte, kann mit uns dort diskutieren, seine Sorgen und Nöte loswerden oder als BASU-Mitglied Missständen seine ganz persönliche Note verleihen", so Lothar Heiungs, Vorsitzender der BASU.

Sie möchten mitreden!

Die BASU freut sich über Mitdenker, die das Thema auch umtreibt!
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Lothar Heiungs
1. Vorsitzender | BASU | Wilhelmshaven
Wir für Sie!
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