Industrialisierung, und kein Ende!



Der Geniusstrand und die nachhaltigen Optionen im Gewinnbereich für die Kommune und die anhängigen Wirtschaftszweige, hätten sich schon damals mit dem richtigen Gespür in Gold verwandeln lassen.

26-02-2021 - | Die BASU, Wählergemeinschaft für Bildung, Arbeit, Soziales und Umwelt ist entsetzt über die Pläne der Großindustrie im Biosphärenreservat und im UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer!

In den vergangenen Wochen hat sich die BASU viel mit dem Tourismuskonzept der Stadt auseinandergesetzt.

"In wöchentlichen Zoom Meetings äußerten sich die Mitglieder zufrieden über die Einsicht der regierenden Ratsparteien, dass der Stadtnorden ein Freibad verdient hat und dass man auch einen Campingplatz dort verortet. Wenn nicht am ehemaligen Geniusstrand, so doch wenigstens auf vakanten Freiflächen neben dem Freibad Nord. 
Forderungen die bei der BASU schon seit langem auf der Agenda standen und im Rat immer reflexartig abgelehnt wurden", bemängelt Lothar Heiungs.

Aber wieder einmal bewahrheitet sich, dass das Hauptaugenmerk auf der touristischen Entwicklung der Südstadt liegt. Stadthalle, Museumsschiffe und Trilaterales Wattenmeer Zentrum zeugen davon, dass man sich anscheinend um die Kosten nicht sorgt, obwohl Wilhelmshaven diesbezüglich unter kommunaler Aufsicht steht.


So scheinen die Aktivitäten im Stadtnorden doch eher dazu bestimmt zu sein, den Bürgern den fehlenden Sand des Geniusstrandes in die Augen zu streuen, um die klare Sicht auf anstehende Großprojekte zu vernebeln.

"Wer in Rüstersiel und umzu erleichtert ist, dass es nun bald vorbei ist mit dem Staub der Kohlehalden, der darf sich bald über Eisenerzhalden freuen", so Heino Gerdes.

Ökologischer und klimaschädlicher Supergau vorprogrammiert


Der Wasserstoff für die Verhüttung wird auf absehbare Zeit nicht grün sein, sondern Grau, Blau oder Violett, d. h. aus kohlenstoffhaltigem Erdgas gewonnen und somit äußerst klimaschädlich. 
Erneuerbare Energien ja, Windstrom gerne, aber die dazugehörige Netzplanung darf doch nicht nur dem Belieben TenneTs obliegen. Es gibt doch sicherlich andere Alternativen zu dem Bestreben den Bürgern in Voslapp und Sengwarden die Landschaft zuzubauen.

Helga Weinstock erinnert daran, dass für industrielle Zwecke und mit viel Geld einst Grodenflächen aufgespült wurden. Ein riesiges Areal vor Hooksiel liegt schon seit langem im Dornröschenschlaf. Baut man hier, hat es den Vorteil, dass wenigstens dort kein Frackingas aus den USA angelandet werden kann, und ist dann ein Bestandteil der zukünftigen Anlagen zur Wasserstoffherstellung.


BASU fordert den Zukunftsdiskurs zusammen mit allen Bürger:innen Wilhelmshavens


Die BASU fordert eine gründliche und nachhaltige Meinungsbildung im Rat, wohin die Stadt in Zukunft steuern soll. Es darf nicht sein, dass 157 Millionen Euro Strukturwandelunterstützung von einer klimaschädlichen Industrie per Greenwashing vorvereinnahmt wird.

Das Oberzentrum an der Jade könnte sich zum "Wilhelmshaven Valley" wandeln, wenn man nur will. 


Die BASU fordert daher die Hälfte der Strukturmillionen (78,5 Millionen Euro) speziell für Wilhelmshaven und Friesland zur Unterstützung von innovativen Zukunftsprojekten, die auch zusammen mit Studenten der Jadehochschule oder Startups entwickelt werden könnten.
Wollen wir unsere vielen vorhandenen Ressourcen nutzen, und eine touristische Attraktion an der Küste werden, oder wollen wir den Weg zum neuen Bitterfeld an der Jade beschreiten?


Der derzeitige "Umweltminister" Olaf Lies, dessen Vorwahlkampf auch vor Wilhelmshaven nicht Halt macht, scheint sich hier schon gegen die Umwelt entschieden zu haben.

Lothar Heiungs
1. Vorsitzender | BASU | Wilhelmshaven
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