BASU fordert den Erhalt der Grundstücksflächen auch nach der Sanierung für die ehemaligen Pächter



Der Banter See muss den Bürger:innen, die hier ein Stück Kultur geschaffen haben, als reiner Freizeitbereich ohne Bebauungen für deren viele "Opfer" im Sinne Wilhelmshavens zur Verfügung gestellt bleiben.

11-03-2021 - | 50 Jahre Freizeit- und Gartenverein am Banter See

Seit nunmehr 50 Jahren gibt es den Freizeit- und Gartenverein am Banter See. Auferstanden aus Ruinen begannen die Wilhelmshavener Bürger:innen hier nach dem Kriege durch Anbau von Obst und Gemüse, die prekäre Versorgungslage persönlich zu verbessern.

Ein Wilhelmshavener Bürgerquartier mit ca. 900 Gärten und ca. 3000 bis 5000 direkten Nutzern – im Sommer mehr, im Winter weniger.

Über die Jahre passte man sich den veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen an. Es Stand nicht mehr die eigene Versorgung im Vordergrund, sondern Bedürfnisse der Wilhelmshavener Bürger:innen hin zu Freizeit und Erholung. Gemeinsam wurde dieses Gelände als Verein kultiviert und entwickelt. Abseits jeglicher städtischen Planung entstand ein 50 Jahre altes, aber immer modernes Vereinsleben, das in seiner Struktur, seinem sozialen Gefüge und Zusammenleben, alle Merkmale eines Stadtteiles und einem gewachsenen Stück Kultur erfüllt.

Liebevoll gestaltete Gärten mit einer ausgeprägten Flora und Fauna. Wege, Wasser, Strom und Kanalisation, sowie Telefon, machen die Infrastruktur komplett. Reparierte und stabilisierte Uferanlagen schützen das Gewässer und bieten selbst dem seltenen Eisvogel ein zuverlässiges Jagdrevier.
Alles in Allem ist der Freizeit- und Gartenverein der gelungene Versuch aus zerstörten Kriegsanlagen lebenswerten Freizeitraum zu schaffen. Rekultivierung ohne staatliche oder kommunale Zuschüsse. Ganz im Gegenteil, die Stadt darf sich über ca. 400.000,- € Pachtzins Jahr für Jahr freuen, ohne eigene Investitionen.
Naturgemäß beinhalten zerstörte militärische Anlagen Schadstoffe, die, sind sie bekannt, zum Schutze der Beteiligten entfernt werden müssen. Die Frage ist, wo sind sie und in welcher Konzentration, und reichen sie u.U. auch bis unter die bordumer Marineanlage.

Die Grundstücke des Stadtteils, der auch zu einem Naturschutzgebiet wurde, waren in der Vergangenheit immer Gegenstand der Begehrlichkeiten von Investoren, die eine Fortschreibung der Bebauungen des Südstrandes hier gerne sehen würden.

Der Begriff Wilhelmshavener Binnenalster war schnell geboren. Eigentlich der Inbegriff einer Bebauung durch Privilegierte. Exakt das, was man den Gartenbesitzern immer wieder gerne vorwirft, ohne den jahrelangen Einsatz für das Gelände zu würdigen.

BASU fordert den Erhalt der Grundstücksflächen auch nach der Sanierung für die ehemaligen Pächter

Den Wilhelnshavener:innen muss nach der Opferung vieler Freizeitflächen, wie z. B. dem Geniusstrand, endlich etwas, wie versprochen, zurückgegeben werden. Es gilt sehr wachsam zu sein, dass nach der Sanierung die Gärten noch da sind. Der jetzige Status quo soll nicht verändert werden, sagen die regierenden Ratsparteien im Wahlkampfjahr 2021.

Es bleibt zu hoffen, dass sie sich auch nach diesem Wahljahr auch noch daran erinnern.

Die BASU, und das ist versprochen, wird dieses sehr genau beobachten und berichten.

Lothar Heiungs
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