28|01|2013
BASU zur Entwicklungsplanung der Schulen in Wilhelmshaven



Wilhelmshaven hat inzwischen viele ungenutzte ehemalige Schulgebäude, deren Nachnutzung oft darin besteht ein Dornröschendasein zu führen.

Die BASU (Freie Liste für Bildung/Arbeit/Soziales/Umwelt) beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit der Schulsituation in Wilhelmshaven.

Die Befürchtung wurde laut, dass mit den von der Verwaltung vorgelegten Vorschlägen vor allem eines realisiert werden soll: Einsparungen zugunsten des desaströsen Haushalts.
 
Natürlich ist es notwendig, die Wilhelmshavener Schulsituation den schrumpfenden Schülerzahlen anzupassen. Aber das darf auf keine Fall zu Lasten der Schülerinnen und Schüler gehen.
 
Das „Neue Gymnasium“ ist ein Beispiel dafür, dass Zusammenlegung durchaus positive Seiten haben kann.

In der übrigen Bildungslandschaft dürfen da keine Abstriche gemacht werden.
 
Die BASU hält einzügige Grundschulen aus pädagogischen und vor allem organisatorischen Gründen für nicht wünschenswert. Eine vernünftige Ausbildung unserer Kinder an Grundschulen kann nur gewährleistet werden, wenn genügend Kinder vorhanden sind. Die Ausstattung der Schule und auch die Lehrerstunden richten sich nach der Zahl der Schüler. Grundschulen, die nur noch eine Klasse pro Jahrgang haben, können den Lehrauftrag nur noch bedingt erfüllen. Davon ist nicht nur die Grundschule Sengwarden betroffen, auch bei den Grundschulen in der Kirchreihe und Peterstraße sinken die Schülerzahlen in den nächsten Jahren. 
 
Aus Sicht der BASU ist es wichtig, dass die Diskussion um die künftigen Standorte der Grundschulen mit allen Beteiligten ehrlich geführt wird. Versuche einzelne Schulen hier auszunehmen, aus welchen Gründen auch immer, sind nicht zielführend und führen nicht dazu, allen Kindern gleiche Chancen zu bieten.
 
Die BASU begrüßt den Vorschlag der Gruppe Grüne/WBV im Stadtnorden eine weitere Integrierte Gesamtschule einzurichten. Die hohen Anmeldezahlen bei der bestehenden IGS, lassen uns davon ausgehen, dass dieses Angebot von den Eltern, besonders nach dem Wegfall der Orientierungsstufe, dankbar aufgenommen wird.
 
Vor allem aber muss eins geschehen: die eingesparten Summen durch die Aufgabe einzelner Gebäude dürfen nicht ohne Weiteres in den Gesamthaushalt einfließen und versickern, sondern müssen zur Verbesserung der Bildungssituation beitragen. Erhebliche Investitionen werden nötig sein im Bereich der Inklusion und Sanierung der verbleibenden Schulen. 
 
Die beiden Schulleiter der Wilhelmshavener Förderschulen wenden sich mit Recht an die Verwaltung und den Rat. Ein Campus mit verschieden Schulformen ist nicht zwangsläufig Inklusion. Die BASU hält es für völlig verfehlt, die beiden Förderschulen, die sich in ihrem neuen Schulgebäude gerade wieder heimisch fühlen, auf den Campus mit dem neuen Gymnasium und einer Grundschule zusammenzuführen. Helga Weinstock, schulpolitische Sprecherin der BASU, erklärt: „Wir wünschen uns eine längere Diskussionsphase für alle Beteiligten und vor allem im Schulausschuss. Die Beschlüsse des Schulausschusses müssen Priorität haben. Hier sind Fachkräfte und Ratsmitglieder zusammen, um die richtigen Entschlüsse zu fassen.“


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