06|11|2013
Es riecht nach Vetternwirtschaft



Nach dem Versuch Vetternwirtschaft ein Gesicht zu geben, schlägt die BASU Dr. Jens Graul vor, seine Weiterbeschäftigung ehrenamtlich fortzusetzen.

Auf der letzten Ratssitzung wurde von der Verwaltung die künftige Aufteilung der Dezernate und Referate vorgestellt. Dabei sind einige Bereiche zusammengefasst worden. Einsparungen sollen auch dadurch erzielt werden, dass alle Referatsleiter gleichzeitig Fachbereiche leiten und der Oberbürgermeister zusätzlich 2 Referate leitet, Dezernent Stoffers eines.


Erstaunlicherweise tauchte aber auf der Ebene des Oberbürgermeisters ein neuer Posten auf: Der eines Kulturbeauftragten. Nachfragen ergaben, dass die Verwaltung diesen Posten einrichten will, um die Kulturangebote in WHV zu koordinieren.

Ebenso stellte sich während der Diskussion heraus, dass man diesen Posten nicht ausschreiben möchte, da man schon die Wunschbesetzung gefunden hat.

Sicherlich würden sich eine ganze Reihe zusätzlicher Posten begründen lassen, wenn man denn genug Geld hätte: Der eines Beauftragten für Step+, der für Bürgerbeteiligung, der für Wirtschaftsförderung oder auch der für Demografie – Warum soll es ausgerechnet ein Kulturbeauftragter sein?

Die Antwort darauf hängt anscheinend mit der geplanten Besetzung zusammen. Man möchte Dr. Graul, der als Dezernent am 31.12.2013 ausscheidet, seinen Ruhestand versüßen. Nun ist die BASU keinesfalls dagegen, dass Dr. Graul sich auch weiterhin für die Kultur in Wilhelmshaven stark macht, dann aber bitte so wie andere Bürger auch – nämlich ehrenamtlich.

Es passt absolut nicht zur finanziellen Lage Wilhelmshavens Zusatzposten für „verdiente“ Referenten einzurichten. Wir erinnern in diesem Zusammenhang daran, dass die Verwaltung zwei Auszubildenden, die sich in der Jugend-und
 
Auszubildendenvertretung engagiert haben, im Bereich des Grünflächenamtes die Weiterbeschäftigung verweigert, obwohl Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Der Oberbürgermeister betonte übrigens auf der letzten Ratssitzung immer wieder, dass der Rat über diesen Posten nicht zu entscheiden habe. Die Entscheidung darüber würde im Personalausschuss und im Verwaltungsausschuss gefällt werden. 

Die BASU (Freie Liste für Bildung/Arbeit/Soziales/Umwelt) hofft, dass die Öffentlichkeit da noch ein Wörtchen mitreden wird und diesen Fall von Vetternwirtschaft und Belohnung „angepasster und willfähriger“ Mitarbeiter aufs Strengste verurteilen wird.


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