27|02|2014
Wie war das nochmal mit der einheitlichen Bezahlung im neuen Krankenhaus????



Angestellte des Reinhard-Nieter-Krankenhauses und des St. Willihad Hospitals demonstrierten vor der Informationsveranstaltung am 26. Februar 2014 zur geplanten Klinikfusion für den Tariflohn ohne Abstriche.

Die BASU Freie Liste für Bildung/Arbeit/Soziales/Umwelt informierte sich gestern in der Ratssitzung über die geplanten Maßnahmen zur Fusion der beiden Wilhelmshavener Krankenhäuser.


Hatte es noch in der Vergangenheit geheißen, dass nun endlich sämtliche Beschäftigte nach einem einheitlichen Tarif bezahlt würden, so sieht dies nach den gegebenen Informationen inzwischen ganz anders aus.

Anstatt alle Beschäftigten nach den Regelungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) zu übernehmen, will man einen Haustarifvertrag für alle Beschäftigten der Reinhard-Nieter-Krankenhaus gGmbH abschließen.

Dass man überhaupt nicht davon ausgeht, dass dieser Haustarif auch nur annähernd die Höhe des TVöD erreicht, zeigt sich daran, dass man den hinzukommenden Beschäftigten des St. Willehad Hospitals eine Besitzstandswahrung einräumen will. Solche Besitzstandswahrung kommt aber nur dann zum Tragen, wenn der „normalerweise“ gezahlte Lohn niedriger wäre oder Zusatzvereinbarungen nicht greifen würden.

Die Bezahlung der MitarbeiterInnen soll sich also weiterhin auf unterschiedlichem Niveau bewegen. Die Beschäftigten, die noch beim Eigenbetrieb Krankenhaus angestellt sind, werden weiterhin nach TVöD bezahlt, die bei der gGmbH angestellten Mitarbeiter künftig nach dem Haustarif und die ehemaligen Beschäftigten des St. Willehad Hospitals erhalten den Haustarif plus einer Besitzstandswahrung.

Am Schlimmsten trifft es die Beschäftigten, die über die DRK Schwesternschaft „Übersee“ teilweise seit Jahrzehnten im Reinhard-Nieter Krankenhaus arbeiten. Der Vertrag mit der Schwesternschft wurde von der Krankenhausleitung gekündigt. Jetzt bekommt zwar jede Schwester ein Beschäftigungsangebot beim neuen Krankenhaus, aber ohne dass vorige Beschäftigungszeiten anerkannt werden. Sie fangen also wieder bei 0 an.

Die BASU- Freie Liste für Bildung/Arbeit/Soziales/Umwelt schließt sich der Forderung der Gewerkschaft ver.di an, alle Beschäftigten des neuen Krankenhauses nach dem TVöD zu entlohnen und ein faires Weiterbeschäftigungsangebot für die Mitarbeiterinnen der DRK Schwesternschaft auszuhandeln.




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