29|05|2014
Was gibt’s Neues am Banter See?



Da sind sie wieder: Stinkende Blaualgenreste am Banter See.

Wie von der BASU Freie Liste für Bildung/Arbeit/Soziales befürchtet sind wieder Blaualgen am Banter See aufgetaucht.

Nachdem man die einzige Maßnahme, die bisher zur Verbesserung der Wasserqualität in die Tat umgesetzt wurde (Freistrahlanlage), nicht mehr weiterführen wollte, weil man nicht sicher war, ob das  erreichte positive Ergebnis allein darauf zurückzuführen war, ergeht man sich jetzt wieder in endlosen Interpretationen von Gutachten.

Dabei sind die Bedürfnisse der Wilhelmshavener Bevölkerung so einfach:
Sie möchte ohne dafür zu bezahlen in sauberem Wasser baden, gute sanitäre Einrichtungen vorfinden, einen Kiosk, um Eis und Getränke zu kaufen und ausreichend Mülleimer
Sie möchte einen Campingplatz, der aber nicht dorthin gehört, wo er die dort vorhandene Natur zerstören würde.
Sie möchte weiterhin Windsurfen, Paddeln, Tretbootfahren und Rudern.
Sie möchte einen Rundwanderweg, dem aber bestimmt nicht sämtliche Freizeitgärten zum Opfer fallen müssen.

Was bekommt aber die Wilhelmshavener Bevölkerung stattdessen?
Ein Baugebiet für gehobene Ansprüche, Banter Seepark“ genannt. 

Gut, wir wissen alle (außer vielleicht Herr Hellwig), dass die Stadt Wilhelmshaven klamm ist und wenn der Erlös dieses Baugebiets für die Sicherung der Bedürfnisse der Bevölkerung verwandt werden würde, seis drum. Aber nun rückt auch das Südufer des Banter Sees in den Fokus – auch hier möchte man bauen – und dafür die Freizeitgärten verscheuchen. Dabei versucht man krampfhaft alle vor der Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl getätigten Zusagen zu vergessen, und den Freizeitgärtnern selbst die Schuld daran zu zuzuschieben, da es so viele Verstöße gegen das Baurecht geben würde. Verstöße, über die man seit Jahren Bescheid weiß.

Leider hat das vom Rat in Auftrag gegebene Gutachten zur Lösung des Blaualgenproblems  nicht das erhoffte Resultat gebracht. Zwar sprach sich der Gutachter, Herr Manzenrieder, für eine Öffnung des Grodendammes aus, lehnte aber gleichzeitig jegliche Gewähr dafür ab. Dabei hatte doch die GroKo in Wilhemshaven ziemlich unverhohlen diese "Lösung" präferiert und sich sicherlich gewünscht, dass das Ergebnis eindeutiger ausgefallen wäre.

Nun ist man mal wieder in der Zwickmühle. Will man der nicht garantierten Empfehlung von Herrn Manzenrieder folgen, hat das erhebliche Auswirkungen. Man müsste im Planfeststellungsverfahren beweisen, dass für die Wasserqualität keine Verschlechterung zu erwarten ist. Dass das so ist, ist längst nicht gesagt, denn das Wasser des großen Hafens läd mitnichten zum Baden ein, verstärkt wird das noch durch die Einmündung des Ems-Jade-Kanals, der auch Reste eines intensiven Gülle- und Gärresteeinsatzes befördert.

Bevor die GroKo Wilhelmshaven die Öffnung des Grodendammes überhaupt auch nur ansatzweise ins Auge fasst, wäre sie gut beraten schleunigst ein ökologisches Gutachten in Auftrag zu geben, um der Stadt Wilhelmshaven und seinen Bürgerinnen und Bürger nicht erheblichen Schaden durch eine kostenintensive, aber nutzlose Planung zuzufügen.



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