16|10|2014
Standort der Oberschule Stadtmitte ändern



Beim ehemaligen Käthe-Kollwitz-Gymnasium wurde der Ratsbeschluss auch geändert, warum also nicht auch bei den Oberschulen?!

Auf einer gut besuchten Veranstaltung diskutierte die BASU, Freie Liste für Bildung Arbeit Soziales und Umwelt, noch einmal über die Schulententwicklungsplanung in Wilhelmshaven.

Im Haushalt 2015 sind lediglich Planungskosten für die neuen Oberschulen eingestellt, die ja bereits ab 01.08.14 organisatorisch zusammengelegt wurden. Wenn das so bleibt, wird das "Provisorium" der Oberschulen Nord und Stadtmitte auf Jahre hinaus festgeschrieben. Das bedeutet Unterricht an mehreren Standorten und/oder Unterricht in Schulcontainern.

Angesichts der schlechten Haushaltslage schlug die schulpolitische Sprecherin der BASU Helga Weinstock vor, die Oberschule Stadtmitte nicht in der Freiherr-vom-Stein Schule zu installieren, sondern in der gut renovierten Schule Bremerstraße. Das würde viel kostengünstiger zu machen sein, als die Freiherr-vom-Stein Schule umzubauen. Hier würden allein die Sanierungskosten 420.000Euro betragen.

Die Schule Bremerstraße hat eine renovierte Sporthalle. Denn auch, wenn die Oberschule Mitte in die Freiherr vom Stein Schule einzieht, muss diese die Sporthalle nutzen, was immer einen Unterrichtsverlust nach sich ziehen wird.

Da ist es natürlich nötig, den Ratsbeschluss zum Schulentwicklungsplan an dieser Stelle zu ändern. Bei dem Gebäude des ehemaligen Käthe-Kollwitz-Gymnasiums hat der Rat auch den Beschluss klugerweise dahingehend geändert, dass dort nun die Berufsschule mit einziehen wird. Wir sehen, Ratsbeschlüsse sind nicht unveränderlich.

Es wurde auf dieser Veranstaltung auch wieder der Standort einer Grundschule Stadtmitte diskutiert. Es ist immer noch nicht deutlich, wie sich das Thema um die Abschaffung der Förderschulen entwickeln wird. Keiner weiß, wann das Gebäude der jetzigen Wasserturmschule für diese Grundschule frei wird.

Das Gebäude der Freiherr-vom-Stein Schule aber könnte sofort frei werden und Anbauten würden sich erübrigen. Die beschlossenen Grundschulzusammenlegungen könnten zügig erfolgen.

Im Haushaltssicherungskonzept schlägt die Verwaltung vor, die Grundsteuer B anzuheben, um die weitere Verschuldung abzudämpfen. Ein Vorschlag, den wir aufs Schärfste ablehnen.

Die BASU dagegen schlägt vor, die oben genannten Vorschläge umzusetzen, um Geld zu sparen und zumindest für die Oberschule Mitte die Unterrichtssituation zu verbessern.



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