06|01|2015
CDU betreibt Augenwischerei



Der Banter See wird zum Spielball politisiert, und das Primat der Politik hat noch immer nicht erkannt, dass es sich um ihre zukünftigen Wähler handelt, die ein Mitpracherecht bei der Entwicklung Wilhelmshavens fordern - realitätsferner gehts nicht!

Auch die BASU Freie Liste für Bildung/Arbeit/Soziales/Umwelt kann die Aussagen der CDU zur Beplanung des Banter Sees nicht so stehenlassen.

Immer wieder wird von Seiten der CDU und SPD behauptet, man wolle dort ein "Naherholungsgebiet für alle Wilhelmshavener und deren Gäste" etablieren. Mal ganz davon abgesehen, dass viele Wilhelmshavener den Banter See genau zu diesem Zweck schon seit langer Zeit nutzen, erscheint die CDU-Interpretation dieses Begriffes doch sehr speziell zu sein.

Wikipedia:
"Ein Naherholungsgebiet ist ein üblicherweise nicht bebautes Gebiet in der Nähe von "Großstädten" oder Ballungsgebieten, das wegen seiner Bedeutung für die "Erholung" und "Freizeitgestaltung" der Bevölkerung bekannt ist.

So werden zum Beispiel Wälder, Seenlandschaften oder Sportflächen als Naherholungsgebiete bezeichnet. Das Naherholungsgebiet besitzt jedoch nicht zwangsläufig den Status eines "Naturschutzgebietes".


"Üblicherweise nicht bebaut"????
Das scheint die GroKo im Rat der Stadt anders zu sehen, denn am Nordufer hat man bereits ein Baugebiet ausgewiesen und vermarktet, lediglich die Unterschrift des Investors lässt noch auf sich warten. Sieben Häuser mit je 22 Wohnungen sollen dort entstehen – also 154 Wohnungen – und das nur einen Steinwurf von der Wiesbadenbrücke, die von Spar-und Bau ebenfalls mit Mehrfamileinhäusern bebaut werden soll.

Doch auch das soll noch nicht alles gewesen sein. Im November 2014 wurde vom Rat ein Handlungskonzept zum Stadtentwicklungsprozess Step + beschlossen, das den Banter See einschloss. Auch am Südufer soll künftig eine Wohn- und sogar Gewerbebebauung stattfinden. Dazu möchte man die dortigen Freizeitgärtner vertreiben.

Genau in dem Bereich, der von Umweltschützern und Naturfreunden als einer der am schutzwürdigsten ausgewiesen wurde, möchte man einen Campingplatz errichten. Eingeschränkt wird dadurch und durch ein Gebiet, in dem neue Freizeithäuser entstehen sollen, die Badestelle "Klein Wangerooge". Ja wirklich, genau das, was Wilhelmshavener Bürger bisher in erster Linie mit dem Banter See als Naherholungsgebiet verbanden, soll unter dem neu definierten Begriff nun nicht mehr dazugehören.

Mit einem blauen Auge davongekommen sind anscheinend die anliegenden Wassersportvereine. Nachdem sie nach der ersten Ratsvorlage noch an einem Punkt zusammengefasst werden sollten, sollen sie jetzt in ihrem bisherigen Bereich eine Pachtverlängerung bekommen haben. Schriftliches dazu hat man aber noch nicht gesehen.

Bleibt allein der vielgepriesene "Uferwanderweg", von dem keiner so recht weiß, warum er denn unbedingt überall am Wasser langführen soll, zumal das in einigen Bereichen gar nicht möglich ist. Dabei hätte die Stadt mit der Pflege und Instandsetzung des bereits existierenden "Rundwegs Banter See" genug zu tun.

Dazu erklärt Anette Kruse-Janßen, Vorsitzende der BASU: "Auch wenn vielleicht einige Pächter angesichts der politischen Übermacht von CDU und SPD schon resigniert haben, gibt es doch noch genug Menschen und durchaus nicht nur Freizeitgärtner, die sich gegen diesen Unsinn wehren, besonders, wenn sie begriffen haben, dass man aus ihrem bisherigen Naherholungsgebiet ein gehobenes Wohnquartier machen möchte."



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