01|10|2015
Die Ruscherei ist bedroht!



Nach dem Abriss der Südzentrale gibt es schon eine neue "Baustelle", die Ruscherei in Altengroden.

Die BASU – Freie Liste für Bildung/Arbeit/Soziales/Umwelt – hatte mit ihrer Veranstaltung zu alten Gebäuden und Plätzen in Wilhelmshaven voll ins Schwarze getroffen. Nicht nur, dass Herr Räcker-Wellnitz mit seinem Vortrag darüber, welche Gebäude es noch in Wilhelmshaven gibt, die nicht dem Krieg oder anderweitiger Vernichtung anheim gefallen sind, ein interessiertes Publikum fand, das noch die eine oder andere Geschichte beitragen konnte, nein, im Verlaufe der anschließenden Diskussion kam noch heraus, dass auch das Gebäude der "Ruscherei" bald betroffen sein könnte.

Ein Vorstandsmitglied des Förderverein der "Ruscherei" informierte darüber, dass die Stadt Wilhelmshaven beabsichtigt, eine monatliche Pacht von 2000€ vom Förderverein zu erheben. Wenn es bei dieser Forderung bleibt, wäre die "Ruscherei" nicht mehr zu halten, aber auch schon eine geringere Pacht würde den Förderverein an die Grenzen seiner Möglichkeiten bringen.

Mit der Ruscherei würde wieder ein Stück Wilhelmshavener Geschichte sterben, aber nicht nur das.

Die Ruscherei ist zu einer Begegnungsstätte in Altengroden geworden. Viele Vereine und Gemeinschaften haben dort ihren Treffpunkt, wie auch die BASU. Hühner und Pfauen laufen auf dem Gelände herum, Gänse, Schafe und ein Poni gibt es für die Kinder zu bestaunen. Ein Grillplatz, der jedes Jahr Ziel des Laternenumzuges ist, Sport-Spielgeräte auch für Erwachsene, die Möglichkeit Gemüse anzupflanzen, auch wenn man selbst keinen Garten besitzt – all das bietet die Ruscherei.

Mit dem Tod von Gustav Conrads, der viele Jahre lang seine ganze Schaffenskraft für dieses Projekt einsetzte, sieht man von Seiten der Stadtverwaltung jetzt wohl den Zeitpunkt gekommen, um Tabula Rasa zu machen.

Die BASU wird sich natürlich mit ihrer Ratsvertreterin Helga Weinstock für den Erhalt der Ruscherei in den Händen des Fördervereins einsetzen – aber das allein genügt nicht. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollten der Verwaltung deutlich machen, dass sie es nicht hinnehmen werden, wenn man versucht, die städtischen Finanzprobleme ausschließlich auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger zu lösen. 2000€ im Monat ist für den städtischen Haushalt ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber für Altengroden wäre ein Stück Lebensqualität und Identität für immer verloren.





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