Abriss Schule Allerstraße: Ich bin dann auch ´mal weg
29|10|2015



Wird demnächst wegen Fantasielosigkeit eingeebnet, die ehemalige Schule Allerstraße. Abriss hat in Wilhelmshaven Hochkonjunktur.

Abriss historisch wertvoller Bausubstanz geht unbekümmert weiter. Der Wagner-Neoliberalismus schreitet weiter voran, alles verkaufen, abreißen und dann neu bauen.

Nachdem die Südzentrale ohne Not geschleift wurde, die Schule Neuende kaputtgebaut und entstellt wurde, die Ansgarischule vor dem ehemaligen St. Willehad Hospital einem Parkplatz weichen musste, geht es nun der Schule Allerstraße "an den Kragen".

"Ich kann und will mich damit nicht abfinden, das die Stadt langsam aber sicher ihr "Gesicht" verliert, weil historisch wertvolle Gebäude in die Hände von fantasielosen Investoren gelangen, die am Ende eines herbeigeführten Verfallsprozesses nur noch den Abriss eines Schandfleckes sehen", sagt Helga Weinstock.

Anette Kruse-Janßen: "Wieviele Altenheime oder seniorengerechten Wohnraum wollen wir denn noch bauen, damit die Stadt ihr neues Image feiern kann, das da lauten würde: Die Stadt mit dem ältesten Einwohnerdurchschnitt Deutschlands! Hat der "Wilhelmshaven Film", den die BASU zum Anlass nimmt, Wilhelmshaven wirklich zu verändern, nicht ausgereicht, um eine Kehrtwende in den allzu aufgeregten Köpfen Wilhelmshavens zu vollziehen?"

"Junge Leute möchten die Verantwortlichen in die Stadt locken, attraktiv für die Selbstverwirklichung möchte Wilhelmshaven sein, da ist die Abrissbirne und die Nachricht noch mehr Wohnraum für Rentner bauen zu wollen natürlich ein strahlendes Leuchtturmsymbol der ganz besonderen Art mit Abschreckungscharakter", fügt Lothar Heiungs hinzu.

Dass immer mehr private Investoren über die Ausgestaltung des Stadtbildes entscheiden, weil die Stadt immer mehr Geld in ein unrealistisches Krankenhausneubauprojekt pumpt, ist eine Katastrophe.

"Die Verantwortlichen dieser horrenden Stadtverschulduung sitzen in der GroKo aus CDU und SPD im Rat der Stadt Wilhelmshaven und denken gerade darüber nach, wie sie mindestens 65 Millionen Euro als Zuschuss für einen Krankenhausneubau nebst Privatisierung zusammen bekommen und liebäugeln mit einer weiteren Steuerhöhung der Grundsteuer B, die die Verwaltung, rein zufällig, kurz vor der nächsten Ratssitzung in die Öffentlichkeit trägt", ergänzt Helga Weinstock.

"Milliarden an Subventionen werden gar nicht erst beantragt und verbleiben so Jahr für Jahr ungenutzt in der Kasse der Europäischen Union", sagt Lothar Heiungs, "Wie deutlich muss man hier eigentlich noch aufzeigen, dass das Geld für grundlegende Veränderungen sehr wohl vorhanden ist. Wo ist die Einbeziehung der Bürger, die oftmals selbst Projekte realisieren, bei denen einem der Mund nach ihrer Verwirklichung offen stehen bleibt. Die Wilhelmshavener Verwaltung scheint nur über eine Kreativität zu verfügen, die nicht über den Tellerrand hinausreicht."

Anette Kruse Janßen: "Was wird als nächstes abgerissen, um privaten Investoren den Weg frei zu machen und Wilhelmshaven weiter zu entstellen, die Ruscherei?"





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