22|06|2011
BASU – Kandidaten für Kommunalwahl 2011 aufgestellt



Von links: Gerold Tholen, Claus Westerman, Norbert Krüger, Matthias Tiller, Helga Weinstock, Elke Wohler-Heckmann, Detlef Schön, Anette Kruse-Janßen, Barbara Ober-Bloibaum, Joachim Ender und Joachim Tjaden

Am Montag den 20.06.2011 trafen sich die Mitglieder der BASU in der Ruscherei zur offiziellen Wahl der Kandidaten für die Kommunalwahlen 2011.

In der sehr gut besuchten Versammlung konnte Joachim Tjaden den Mitgliedern, Freunden und Gästen 11 Kandidaten für die 4 Wahlbereiche vorstellen - von der Wilhelmshavener Zeitung, die ihre Teilnahme zugesagt hatte, fand leider kein Vertreter den Weg in die Ruscherei.

In gewohnt harmonischer Atmosphäre verliefen die Wahlen ohne jegliche Probleme. Kampfabstimmungen, oder Gerangel um Listenplätze, sind weder bei den Mitgliedern, noch bei den Kandidaten ein Thema.

Jeweils mit 100% der Stimmen wurden für den Wahlkreis 1 [Süd] auf Listenplatz 1 Claus Westerman, und auf Platz 2 Gerold Tholen, für den Wahlkreis 2 [Ost] Detlef Schön auf Platz 1, Norbert Krüger auf Platz 2, Matthias Tiller auf Platz 3, für den Wahlkreis 3 [West] auf Platz 1 Babara Ober-Bloibaum, Platz 2 Joachim Ender und Anette Kruse-Janßen auf Platz 3, sowie für den Wahlkreis 4 [Nord] Joachim Tjaden auf Paltz 1, Helga Weinstock auf Platz 2 und Elke Wohler-Heckmann auf Platz 3, gewählt.

Mit diesen 11 Kandidaten hat die BASU für die anstehenden Kommunalwahlen nur wirklich an der Stadt und der kommunalpolitischen Arbeit interessierte Bewerber auf ihrer Liste.

Nach nur rund 1 Stunde konnte Joachim Tjaden die Versammlung schließen.
Alle vorgeschriebenen Unterlagen liegen jetzt beim Wahlamt vor, so dass die BASU sich jetzt wieder ausschließlich mit der inhaltlichen politischen Arbeit beschäftigen kann.
 
So blieb im Anschluss ausreichend Zeit für einen ausgiebigen Meinungs- und Informationsaustausch. Hierbei brannten den Anwesenden besonders der Erhalt der Südzentrale, und das Thema Banter See, unter den Nägeln.

Für die Südzentrale, so waren sich alle einig, gibt es nur eine Lösung. Nur durch den schnellstmöglichen Ankauf durch die Stadt Wilhelmshaven ist dieses Industriedenkmal zu retten. Diese Entscheidung, die schon vor langen Jahren hätte getroffen werden müssen, darf vom Rat der Stadt nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden.

Auch müsste im ersten Schritt die Gelder für die Sicherung des Gebäudes zur Verfügung gestellt werden. Nach der Entwicklung eines Nutzungskonzeptes kann auch der Erhalt von der Stadt finanziert werden, da hier erhebliche Fördermittel bereit gestellt würden.

Diskutiert wurde zudem, warum der Vorstoß der SPD zum Thema Banter See auf die erste Seite der Samstagsausgabe der WZ gelangte, die schon weit vorher gemachten Erklärungen der BASU zum Banter See aber von der Redaktion bisher ignoriert wurden.

Nachdem alle Anwesenden auf den gleichen Kenntnisstand gebracht wurden war klar, dass die Zeit der Diskussionen zum Banter See jetzt vorbei sein müssen. Wer, wie Norbert Schmidt und Holger Barkowski [beide SPD], jetzt erst einmal 1,5 Mio. Euro für eine Bentophosbehandlung investieren will, um damit Zeit für eine Entscheidungsfindung für die tatsächlichen Sanierungsmaßnahmen zu gewinnen, will damit lediglich Wahlkampf machen, nicht aber handeln. Wieder besteht die Gefahr, dass längst überfällige Entscheidungen erneut wegen anstehender Wahlen nicht getroffen werden.  
    
Für die BASU steht fest, dass nur durch die Schaffung einer Verbindung des Banter Sees zum Jadebusen das Algenproblem auf Dauer beseitigt werden kann. Dieser Beschluss wird aber wohl von der breiten Mehrheit im Rat der Stadt nicht mehr vor den Kommunalwahlen 2011 zu erwarten sein. Zu groß ist die Angst der etablierten Parteien vor dem Verlust von Wählerstimmen, wenn einer der Nutzer des Banter Sees mit dieser Lösung nicht einverstanden sein könnte.

Sehr positiv aufgenommen wurde die Meldung, dass es nun doch zeitnah einen Nutzer des leer stehenden Hertie-Gebäudes geben könnte. Nur wenn in dieses Gebäude wieder Leben kommt, werden auch die Leerstände in diesem Teil der Marktstraße nicht mehr weiter zunehmen und, je nachdem welcher Nutzer ins Hertie-Gebäude einziehen wird, vielleicht sogar wieder rückläufig sein.

Kurz angerissen wurde auch die wohl recht massive Austrittswelle bei den Linken in Wilhelmshaven am letzten Wochenende. Nachdem die Schiedskommission den im Februar beschlossenen Vorstandswechsel bei den Linken für Unrechtens erklärt hatte, sind sicherlich auch alle Beschlüsse unter diesem Vorstand ungültig. Damit ist auch wieder unklar, ob die Linke zu den Kommunalwahlen 2011 überhaupt noch antreten wird. Auf Grund der seit vielen Monaten ausgetragenen internen Streitigkeiten bei den Wilhelmshavener Linken hatte die BASU jeglichen Kontakt mit diesen Linken abgebrochen. Die Richtigkeit dieser Entscheidung hat sich an diesem Wochenende erneut bestätigt.

Bild: GRUPPO|635 - hufenbach









Gruppe: BASU | THOLEN
Joachim Tjaden, Barbara-Oberbloibaum, Claus Westerman, Joachim Ender, Gerold Tholen


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