29|06|2011
Banter See, Blaualgen, Einleiter und kein Ende der Debatte in Sicht.




Jetzt sieht die Wilhelmshavener FDP nach über 10 Jahren Diskussion und über 40 Untersuchungsberichten noch viele offene Fragen beim Thema Banter See.

Nach Ansicht von Dr. von Teichman sind alle vorgeschlagenen Maßnahmen nicht ausreichend erprobt.

Löblich, wenn eine Fraktion erst dann einer Maßnahme zustimmt, wenn wirklich alles geklärt ist, und auch alle negativen Auswirkungen auf die Ökologie ausgeschlossen werden können.

Nur wissenschaftlich abgesicherte Maßnahmen sind nach von Teichman dann auch beschlussfähig.

Komisch nur, dass gerade bei einer Maßnahme, die rein zum Wohle der Bürger durchgeführt werden soll, von der FDP dieser Kurs eingeschlagen wird.

Weder bei den Beschlüssen zum JadeWeserPort, zum Steinkohlekraftwerk, der Erweiterung der Kohlehalden, den Plänen zur Raffinerieertüchtigung, der Verlängerung der A 29, dem Bau einer Bahnlinie über den Voslapper Groden, oder auch den Planungen für neue 380 KV Freileitungen haben den FDP-Fraktionsvorsitzenden die unzähligen ungeklärten Fragen jemals von einer Zustimmung abgehalten.

Selbst die vollkommen ungeklärte Frage, ob man überhaupt irgendwann in der Lage sein wird CO_ unter die Erde zu verpressen, und welche erheblichen negativen Auswirkungen dies haben könnte, hält die FDP nicht davon ab zu behaupten, dass man das auch unter der Stadt Wilhelmshaven machen kann.

Angeblich, so von Teichman, ist das in Wilhelmshaven sogar schon beschlossene Sache. Stimmt zwar nicht, aber seine Aussage zeigt, dass er und seine FDP nur dann derart 100%ige Sicherheit verlangt, wenn damit eine längst überfällige Entscheidung zum Wohl der Bürger möglichst lange hinausgezögert werden kann.

Seit weit mehr als 10 Jahren sind die Probleme des Sees bekannt. Heute, über 40 Gutachten später, ist der Rat der Stadt immer noch genauso ratlos?

Hätte von Teichman beim Thema Banter See tatsächlich Interesse an einer noch weiter gehenden Begutachtung gehabt, um dann eine Entscheidung treffen zu können, hätte die FDP diese Gutachten schon vor Jahren einfordern müssen.

Als die Frage im Raum stand, ob man den Grodendamm öffnen wolle, damit wieder Schiffe  an die Industrie am Banter See fahren können, fragte die FDP auch nicht nach ökologischen Folgen.

Das Thema Blaualgen im Banter See überwindet jetzt gerade die 3. Kommunalwahlen. Wenn nicht noch vor den Kommunalwahlen 2016 die gleiche Diskussion wie heute geführt werden soll, muss der Rat der Stadt sich jetzt zu tatsächlichen Maßnahmen durchringen, auch wenn man sich bei keiner ganz sicher sein kann, dass diese Lösung die Beste ist.

Recht hat die FDP mit der Ablehnung des SPD-Vorschlages die Algen mit einer Chemiekeule zu vernichten.

Am 06.07.2011 steht im Rat die Entscheidung über die Zukunft des Banter Sees auf der Tagesordnung. Wer hier weitere Gutachten und Diskussionen fordert, sollte dem Bürger erklären, dass der See dann ganz sicher weitere 5-10 Jahre nicht nutzbar sein wird.

Bild: GRUPPO|635 - hufenbach









Gruppe: BASU | THOLEN
Joachim Tjaden, Barbara-Oberbloibaum, Claus Westerman, Joachim Ender, Gerold Tholen


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