Schule Neuende: B-Plan darf nicht beschlossen werden
20|09|2011




Der Rat der Stadt hat mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen und FDP dem Verkauf der ältesten Schule Wilhelmshavens zugestimmt. Im Beschluss wurde zumindest der Erhalt des alten Hauptgebäudes festgeschrieben.

Schon bei Beschlussfassung hatte die BASU erhebliche Bedenken gegen den Verkauf und den damit verbundenen Veränderungswünschen des Käufers geäußert. Antrage zur Änderung der Vorlage wurden damals abgelehnt.

Jetzt wird die Mehrheit des Rates der Stadt am Mittwoch dem neuen B-Plan Neuende zustimmen und damit gleichzeitig auch das Aus für die Gebäudekulisse beschießen.

Nach der Vorlage der Verwaltung kann das Schulgebäude nicht nur auf zwei Vollgeschosse verändert werden. Auch werden geänderte Fenstergrößen und Balkone erlaubt.

Zu den tatsächlichen Plänen des Käufers machte die Verwaltung keine Angaben, angeblich, weil der Käufer noch keine näheren Angaben gemacht haben soll.

Die BASU bezweifelt, dass es bisher keine konkreteren Angaben zu den Umbauplanungen, besonders für die Fassadenansicht, geben soll.

Nach Auffassung der BASU steht der anstehende Beschluss, dem im Rat der Stadt sicher CDU, SPD und FDP zustimmen werden, im Widerspruch zum beschlossenen Erhalt des Gebäudes, da die Frontfassade bis zur Unkenntlichkeit verändert wird.

Unter dieser Voraussetzung hätte der Rat auch gleich den Abriss des Gebäudes beschließen können. Wieder einmal zeigt sich, dass das älteste Schulgebäude niemals hätte in die Hände privater Investoren abgegeben werden durfte, ohne hier detaillierte Vorgaben zum Erhalt des Gebäudes zu machen.

Fraglich ist auch, ob sich unter den heutigen Voraussetzungen nicht auch noch andere Kaufinteressenten gefunden hätten und damit ein höherer Kaufpreis hätte erzielt werden können.

Im Beschluss zum Verkauf der Schule Neuende wurde von der Verwaltung zudem angegeben, dass auch der lange Flachbunker nicht im Besitz der GGS bleiben würde und an den BUND verkauft wird. Im Bunker befindet sich bekanntlich eine große Anzahlt geschützter Fledermausarten, dessen Bestand vom BUND sicher gestellt werden sollte. Auch in diesem Punkt ist der Beschluss nicht umgesetzt, da der BUND nach bisheriger Erkenntnis den Bunker nicht kaufen wird.

Ob der BUND nach dem Beschluss des neuen B-Planes überhaupt noch Interesse daran hat, zumindest den Schutz der Fledermäuse selbst zu organisieren hängt ganz sicher von den Detailplanungen zum Umbau des Gebäudes und dem Neubau weiterer Gebäude ab.

Die BASU wird dem B-Plan unter diesen Voraussetzungen in keinem Fall zustimmen und fordert die Verwaltung auf, die konkreten Planungen vorzulegen

Bild: GRUPPO|635 - hufenbach









Gruppe: BASU | THOLEN
Joachim Tjaden, Barbara-Oberbloibaum, Claus Westerman, Joachim Ender, Gerold Tholen


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