14|05|2016
BASU kritisiert fantasielose Kulturdoktrin



Die Kunsthalle könnte ein weiteres Opfer der neoliberalen Oberbürgermeisterdoktrin werden.

Mit Erstaunen konnten die Mitglieder des Kulturausschusses und des Betriebsausschusses GGS die neuen Pläne für die Kulturlandschaft Wilhelmshaven zu Kenntnis nehmen. Es sollen bis zu 6 Millionen Euro in die Hand genommen werden um das Küstenmuseum mit der Kunsthalle zusammenzulegen bzw. die Kunsthalle "aufzupeppen" und das Küstenmuseum zum Stadtmuseum umzubauen.

"Wir haben ein wunderschönes, denkmalgeschütztes Kunsthallengebäude, dass mit dem neu erarbeiteten Konzept des Vereins der Kunstfreunde aufgewertet werden kann", so Ratsfrau Helga Weinstock von der BASU, "wenn wir dann noch die Adalbertstraße sanieren und die Grünanlagen anpassen, haben wir viel für die Kunstlandschaft unserer Stadt getan."

Auch das Küstenmuseum kann in dem Gebäude der Jahnhalle bleiben. Wilhelmshaven ist durch seine Lage als Stadt entstanden, sodass ein Teil der Stadtgeschichte durchaus in einem Küstenmuseum seinen Platz hat. Es muss nicht umbenannt werden. "Michael Diers hat schon einiges bewegt zur Belebung des Küstenmuseums. Wenn wir ihm genügend Mittel und Personal zur Verfügung stellen, werden wir noch einiges von ihm erwarten können", so Anette Kruse-Janssen, die Vorsitzende der BASU.

In der Sitzung wurde noch mal sehr deutlich, dass auch bei der jetzt erfolgten umfangreichen und teuren Planung die Kulturschaffenden nicht ausreichend beteiligt wurden. Man hat schöne Gebäude geplant, ohne explizit auf die Inhalte einzugehen.

Lothar Heiungs ergänzte auf der letzten Sitzung der BASU: "Wilhelmshaven ist eine schöne, liebenswerte Stadt, wir müssen alles dafür tun, um unsere Schokoladenseiten auch für die Touristen erkennbar zu machen. Das gilt auch für das Fährhaus am Banter See, ein echtes Stück gewachsene Subkultur. Dieses Wilhelmshavener Kleinod ist den Bürgerinnen und Bürgern und auch den Touristen viel zu wenig bekannt."

Wolf-Dietrich Hufenbach: "Wilhelmshaven braucht die Vita einer eingenen gewachsenen Subkultur aus Museumsschiffen, einem Küstenmuseum, einer eigenen Kunsthalle und weiteren Exponaten an verschiedenen Standorten der Stadt. Dafür braucht es Zeit, in der ein richtiges und fantasievolles Konzept mit allen Beteiligten erarbeitet werden muss. Stattdessen folgt man neoliberalen Vorstellungen, in der nur die Summe des angeblich nicht vorhandenen Geldes betrachtet wird."



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