19|09|2017
Wer im Glashaus sitzt ...



... bei diesem Anblick wird so mancher Wilhelmshavener richtig wütend.

Zu Recht moniert die Bauverwaltung den desolaten Zustand des Grundstückes der ehemaligen Südzentrale. Allerdings scheint man hier vergessen zu haben, vor der eigenen Tür zu kehren.

Es war ofensichtlich, dass der Abriss nichts Weiteres war als eine Machtdemonstration der Eigentümer gegenüber der Stadt, die mit ihren unklaren Aussagen zur Entwicklung der Südstadt gravierend dazu beigetragen hat, dass der Zustand nun ist, wie er ist.

Lothar Heiungs als Vorsitzender der BASU bemerkt hierzu: "Wer es nicht schafft, ein noch so kleines Konzept für die Nutzung von zwei Museumsschiffen aufzustellen, dem traut man auch Größeres nicht zu. Das zu der Zeit fehlende Tourismuskonzept hat besonders dazu beigetragen. Man entscheidet lieber aus dem Bauch heraus, oder aus Gründen, deren Nennung mit Sicherheit ein Gerichtsverfahren nach sich ziehen würde".

Platt machen, abreißen und verunsichern ist gängige Politik der Verwaltung. Konzepte, bestehendes zum aufbessern der Finanzen zu nutzen - Fehlanzeige.

Das Marinemuseum sucht händeringend nach einer Erweiterungsfläche. Es gab genügen Vorschläge  die nun in Trümmern liegende Südzentrale hier mit einzubinden.

Als Voslapper bemerkt Ralf Bargmann: "Der Ruf nach einem Campingplatz für unsere Gäste ist so alt wie die zurückliegende Zeit des Abrisses eines hervorragenden Platzes am ehemaligen Geniusstrand. Wie viel Einnahmen sind hier wohl der Stadt und dem Einzelhandel im Norden entgangen"?

"Da kündigt man dem Betreiber des STUWO aus Gründen des Brandschutzes. Es ist nicht ersichtlich, wieso der Betrieb dort auf einmal gefährlicher geworden ist, als in den Jahrzehnten zuvor. Es fehlen nun die Mieteinnahmen und da man notorisch klamm ist, wird die Treppe zur Grenzstraße lieber mit einem hässlichen Bauzaun umgeben, damit sie in Ruhe vor sich hin rotten kann, und das an DER Hauptstraße in WHV", meint Ratsfrau Helga Weinstock.

Das gleiche Muster findet man rund um den Banter See. Erst einmal vergraulen und verunsichern, dann wird man schon sehen. Wenn auch hier vorsichtshalber mit dem Abriss begonnen wird, sieht es dann bald so aus, wie am Banter See Park oder auf dem C&A Gelände.

Hauptakteur ist zumeist die Verwaltung deren Handlungen in der Politik meist auf den fruchtbaren Boden der Ahnungslosigkeit fallen und unter Nutzung bestehender Mehrheiten und nicht als Ergebnis zielführender Diskussionen, durch gewunken werden.

"Interessant ist nur, wie alle diese Fehlentwicklungen immer als Erfolgsmodell dem Bürger verkauft werden", sagt hierzu Lothar Heiungs.

Es wird nicht besser werden. Die anstehenden Großinvestitionen in WHV werden den Spielraum zum Erhalten der bestehenden Infrastruktur immer kleiner werden lassen. Wer die Braut verkaufen will, soll heißen, wer Investoren sucht, muss sie schon mal ein wenig putzen und nicht wie an vielen Stellen zu sehen, verkommen lassen. Ein gutes Stadtmarketing beinhaltet auch Investitionen in die eigene Attraktivität. Eine Schönheit, wie unser Wilhelmshaven, ist in Lumpen gehüllt, schwer zu vermitteln.

"Alles das macht einen wirklich krank! Aber wir bekommen ja bald eine neue Klinik!" So Heiungs.

Lothar Heiungs
Vorsitzender der BASU
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