09|08|2017
Ich wollte, ich wär´ eine Fledermaus!



Still ruht der See – auch wenn z. B. die Seeschwalbenkolonie verschwinden soll?

Eigentlich gehöre ich als Gartenpächter am Banter See auch zu einer bedrohten Art.

Die Vorstellung des neuen Nutzungskonzeptes durch die GGS am 08.08.17 im Innovationszentrum an der Emsstraße hatte so gar nichts mit Innovation zu tun. Sie versuchte nur die aktuelle Bedrohungslage für die Vereine um den Banter See zu zementieren. Die Argumentation war in Verbindung mit dem noch immer fehlenden Tourismuskonzept so schlecht und vordergründig, dass alle anwesenden Ratsmitglieder unisono dieses "Konzept" ablehnten. Noch nie war sich der Rat so einig, soll heißen, noch nie war ein Konzept so schlecht.

Besonders eindrucksvoll war die Vorstellung der Artenvielfallt im Bereich Flora und Fauna. Sehr viel davon auf Roten Listen und besonders schützenswert. Ein ökologisches System ist i. O. wenn sich alle beteiligten Faktoren miteinander im Einklang befinden, heißt Mensch und Tier (Pflanze) befinden sich in einer Balance. Das erstellen von Beherrbergungsbauten (was immer das ist) und das schaffen eines Campingplatzes wird hier keine positive Entwicklung, sprich Fortschreibung, ergeben. Aber nach Meinung des CDU Fraktionsvorsitzenden ist der See ja tot.

Der Plan gaukelt einen Sandstrand in Klein Wangerooge vor. Doch kennt man die Örtlichkeit, ist das was Sand sein soll, eigentlich Wasser und der Zutritt gelingt nur aus Westen von der Wiese. Der Rest ist privat.

Planiert man die Freitzeitgärten im südöstlichen Teil, bleibt nur eine Grasfläche mit verdichtetem Boden und wenigen Hecken. Im Winter heult hier der Wind über die Steppe.

Alle nördlichen Gebiete eignen sich nicht zur Übernachtung. Die WZ berichtet am 09.08. 17, dass die Tageswerte deutlich über 65 db liegen. Man fragt sich, wann man übernachtet [am Tag?] und ob es eine Polizeistunde geben wird, die von Nachtwächtern kontrolliert wird.

Eine 50 m breite Uferzone wird als Naturschutzzone dargestellt. Na dann viel Erfolg beim Versuch einen Rundweg am Wasser zu bauen.

Wird Herr Leinert in die Enge getrieben, holt er wieder das Schreckgespenst der zu großen Bauten heraus. Zitat Herr Oberbürgermeistger Wagner auf der Jahreshauptversammlung der Freizeit Gärtner (1000 Zeugen):
"Wir werden Bebauungsgrößen von 40 - 60 m² tolerieren. Auch werden wir da nicht auf den letzten m² schauen."

Es scheint hier ein Kommunikationsproblem zwischen Oberbürgermeister und GGS (Grundstücke und Gebäude | Wilhelmshaven) zu geben.

Unsicherheit will man hier mit der Begutachtung der Gärten nach Brandschutzvorschriften erzeugen.

Mein Garten wurde begutachtet. Das heißt, der Grundriss wurde vermessen und ein paar Fotos von außen gemacht. Keine Frage nach Brandmeldern, Feuerlöschern oder Baumaterialien. Hier ging und geht es nur um Baugrößen unter dem Deckmantel des Brandschutzes.

Das NWLKN Aurich spricht jedes Jahr ein Badeverbot für den Ems-Jade Kanal aus, wegen Nitrat und Blaualgen. Der Kanal fließt in den Großen Hafen. Die Wasserqualität ist dementsprechend schlecht, viel schlechter als in Banter See. Das einzige was an Qualität gewinnt, öffnet man den Grodendamm, ist der Wert der Grundstücke der neuen Investoren.

Angst machen und verunsichern ist die Strategie, um Bauland zu gewinnen. Die ansässige humanoide Spezies soll vergrämt werden, damit sie sich woanders niederlässt oder ganz verschwindet.

Bild: GRUPPO635.com | hufenbach
Lothar Heiungs


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