U wie Umwelt



Warum nennt man Wilhelmshaven die grüne Stadt am Meer?

In Wilhelmshaven gibt es viele Grünflächen, die ihr diesen Namen früher eingebracht hat.
 
Wilhelmshaven hat durch den Bau grossindustrieller Betriebe, wie die beiden Kohlekraftwerke und den JadeWeserPort, vieles an Grünflächen, den Geniusstrand und letztendlich Lebensqualität eingebüsst.

Durch die geplante Erweiterung des JadeWeserPort würde dem auch der Voslapper Groden Süd zum Opfer fallen, der nicht nur ein einmaliges Naturschutzgebiet ist, sondern auch ein natürlicher Puffer zwischen Industrie und Wohnbebauung.

Die BASU fordert:

>den bestehenden Bebauungsplan, der weitere 2 bis 3 Kohlekraftwerke ermöglicht, schnellstens zu ändern, damit keineweiteren gebaut werden dürfen

>dass die Kraftwerke ihr warmes Kühlwasser und damit 60 Prozent ihrer Energie nicht einfach in die Jade leiten, sondern dass es einer sinnvollen Nutzung zugeführt wird

>ein ständiges flächendeckendes Monitoring, damit Umweltveränderungen sofort wahrgenommen werden

>der Voslapper Groden Süd muss dauerhaft unter Schutz gestellt werden

>für jedes Stück Natur, das in Wilhelmshaven entfernt wird, muss auch ein Ersatz auf dem Stadtgebiet geschaffen werden.

>Beibehaltung der Bebauung Schleusseninsel in seiner jetzigen Form, bzw. Ausbau für Freizeit und Tourismus



Wilhelmshaven muss die Fahrradstadt werden.

Die BASU fordert:

>der Ausbau und die Unterhaltung der Radwege muss oberste Priorität in der Verkehrsplanung erhalten

>dass das Radwegeverkehrskonzept zügiger umgesetzt wird


Nicht nur Wilhelmshaven gehört laut aktuellsten Demografiestudien zu den schrumpfenden Städten. Der Flächenbedarf von Häusern und Wohnungen muss dem angepasst werden.

Viele Flächen Wilhelmshavens sind unnötig versiegelt. Auf naturbelassenen Flächen kann Niederschlagswasser versickern, und muss so nicht durch die Kanalisation zur Kläranlage gepumpt, oder an ihr vorbei ungeklärt in die Jade geleitet werden.

Die BASU fordert:

>keine Ausweisung von Neubaugebieten am Stadtrand, stattdessen Innenstadt- und Stadtteilverdichtung

>ein Entsiegelungsprogramm, damit Niederschlagswasser wieder vermehrt versickern kann

>die sofortige Erweiterung der Kläranlage, damit Mischwasser (Abwasser und Regenwasser) nicht mehr ungeklärt in die Jade eingeleitet werden muss




Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) muss attraktiver werden, damit es sich lohnt vom Auto auf den Bus umzusteigen

Die BASU fordert:

>besondere Angebote für Pendler, Berufsverkehr usw.

>sämtliche Stadtteile, auch Sengwarden und Fedderwarden, an das reguläre Busliniennetz anzubinden


Die Stadt Wilhelmshaven unterhält einen erheblichen Fahrzeugpark. Fast alle Fahrzeuge werden immer noch mit Verbrennungsmotoren betrieben.

Die BASU fordert:

>Umstellung auf Gas- oder E-Mobile und da, wo es möglich ist, auch auf E-Bikes




Auch die Landwirtschaft ist ein wichtiger regionaler Arbeits-, Freizeit-, Natur-und Tourismusfaktor.

Die Milchpreisdiskussion oder der hochumstrittene Einsatz von Pestiziden sind aktuelle Eckpunkte, die darauf hinweisen, dass sich auch hier etwas grundlegend verändern muss.

Die BASU fordert:

>ein Strukturwandel zurück zu einer vermehrt ökologischen Landwirtschaft ohne Pestizide

>Bewusstseinsschulung für eine gute und bewusste Ernährung schon an Grundschulen

>realistische Milchpreise, die es den Bauern ermöglichen, zukünftig vom Milchertrag leben zu können

>keine ausnahmslos exportorientierte Milchwirtschaft

>einen langfristigen Abbau von Mastbetrieben

>Aufbau von Lieferketten regionaler Produkte und die Schaffung neuer Marktstrukturen im Lebensmittelbereich

>Verhinderung von „Landgrabbing“

>eine vermehrte Öffentlichkeitsarbeit, um Problemstrukturen in die verschiedensten Diskussionsebenen einfließen lassen zu können




Der Banter See hat sich über 5 Jahrzehnte zu einem Naherholungsgebiet mit Stadtteilcharakter entwickelt.

Ca. jeder Zehnte in Wilhelmshaven profitiert über die Vereine von dem See. Dazu kommen noch die vielen Wilhelmshavener, die die öffentlichen Strände und den Rundweg nutzen, um Sport zu betreiben oder die Natur zu geniessen.

Wer immer möchte, kann diesen See nutzen, wie es bereits viele quer durch alle Bevölkerungsschichten tun. So wurde ein Kriegshafen zum Bürgersee.

Die BASU fordert:

>Beibehaltung des Status Quo für alle Bürger

>Keine Wohnbebauung für nur wenige Reiche

>Definition der Gärten als Freizeitgärten

>Keine Grodendamm-Öffnung, da das Wasser im Großen Hafen oft wesentlich schlechter ist

>Anbindung „Klein Wangerooges“ an den öffentlichen Nahverkehr im Sommer

>Erhalt und Unterstützung der am See befindlichen Vereine und Institutionen als Garanten für:

>Sportliche Vielfalt

>Soziales Miteinander

>Biologische Vielfalt

>Städtische Lebensqualität

>Touristische Attraktivität

>Sicherstellung der Wasserrettung im Strandbad







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